Warum mein Kurs kostet was er kostet.

Warum mein Kurs nicht „billiger“ ist – ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen

Immer wieder werde ich gefragt:
„Kannst du deinen Kurs nicht etwas günstiger machen?“
Oder: „Warum kostet das denn so viel – es sind doch nur Kinder…“

Ich verstehe diese Fragen. Wirklich.
Gerade in Zeiten, in denen vieles teurer wird, überlegt man als Familie ganz genau, wofür man sein Geld ausgibt. Und auch ich bin Mutter und weiß, wie schnell sich Dinge summieren.

Deshalb möchte ich heute einmal ganz offen mit euch teilen, warum mein Kurs seinen Preis hat – und warum ich ihn nicht „billiger“ machen kann, ohne dabei Qualität, Wert oder auch mich selbst zu verlieren.

1. Ich mache das nicht „nebenbei“ – ich lebe davon.

Mein Job ist keine Nebentätigkeit, kein Ehrenamt und kein Hobby – es ist mein Beruf. Mit allem, was dazugehört. Ich begleite Kinder, stärke sie, bin für sie da, entwickle Konzepte, bereite Einheiten vor, kaufe Materialien, bilde mich weiter, bin Ansprechpartnerin für Eltern.
Das braucht Zeit. Energie. Herz. Und einen ganz normalen Lebensunterhalt.

2. Ich zahle Steuern, Versicherungen und Altersvorsorge.

Wie jeder andere Selbstständige muss ich:

  • Einkommenssteuer zahlen

  • Umsatzsteuer abführen (je nach System)

  • mich selbst krankenversichern

  • eine Berufshaftpflichtversicherung haben

  • meine Altersvorsorge regeln

Anders als bei einem Angestellten kommen diese Dinge nicht automatisch vom Gehalt ab – ich muss sie privat zahlen und einplanen.

3. Die Kursgebühr fließt nicht vollständig zu mir.

Von dem, was du bezahlst, gehen sofort folgende Dinge weg:

  • Raummiete (oft mehrere Hundert Euro im Monat)

  • Materialkosten (Arbeitsblätter, Bastelmaterial, Spiele, Bücher…)

  • Getränke und Snacks, die ich zur Verfügung stelle

  • Technik & Ausstattung, z. B. für Präsentationen, Drucker, Geräte

  • Werbung & Webseite, damit Eltern wie du mich überhaupt finden

  • Zeit für Vor- und Nachbereitung, die unbezahlbar, aber notwendig ist

Am Ende bleibt ein Teil übrig – von dem ich leben muss.

4. Gute Arbeit hat ihren Wert.

Ich arbeite mit Kindern. Und zwar nicht irgendwie.
Ich vermittle ihnen Werkzeuge fürs Leben:
Mut, Selbstwert, Umgang mit Gefühlen, Konfliktfähigkeit, Selbstschutz.
Ich bilde mich regelmäßig fort, entwickle Konzepte, investiere Liebe und Energie in jedes Kind, jede Stunde.

Wenn wir wollen, dass unsere Kinder wachsen, brauchen wir Menschen, die mit ihnen arbeiten – und davon auch leben können.

5. Was du bekommst, ist mehr als eine Stunde Betreuung.

Du bekommst:

  • ein durchdachtes pädagogisches Konzept

  • echte Begleitung für dein Kind

  • hochwertige Materialien

  • Feedback, Austausch und manchmal auch Trost

  • einen sicheren Raum, in dem Kinder lernen dürfen, dass sie gut sind, so wie sie sind.

Und noch etwas zum Schluss:

Ich weiß, dass es nicht für jede Familie leicht ist, solche Kurse zu finanzieren. Ich versuche, wo ich kann, fair zu bleiben – biete flexible Modelle, Monatsabos, manchmal auch Stipendien oder Ratenzahlung an. Sprich mich gerne an, wenn du unsicher bist.

Aber bitte verstehe auch:
Ein guter Kurs ist nicht billig. Und das ist auch gut so.
Weil jedes Kind es verdient, mit Qualität, Liebe und Professionalität begleitet zu werden.

Danke, dass du das möglich machst. 💛

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