Einzelcoaching für Kinder & Jugendliche
Manchmal braucht ein Kind einen eigenen Raum.
Einen Raum, in dem nicht sofort bewertet, verbessert oder erklärt wird. Sondern einen Ort, an dem wir gemeinsam herausfinden können, was gerade schwierig ist und was das Kind wirklich braucht.
Im Einzelcoaching begleite ich Kinder und Jugendliche dabei, sich selbst besser zu verstehen, eigene Möglichkeiten zu entdecken und Schritt für Schritt wieder mehr Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen zu entwickeln.
Im Mittelpunkt
Nicht das Problem. Sondern das Kind dahinter.
Verstehen
Was passiert gerade? Welche Gefühle, Gedanken oder Bedürfnisse stecken hinter einer Situation?
Möglichkeiten entdecken
Kinder dürfen ausprobieren, welche Strategien zu ihnen passen und was ihnen in schwierigen Momenten helfen kann.
Alltag verändern
Ziel ist nicht nur, etwas im Gespräch zu verstehen. Das Kind soll neue Möglichkeiten auch im eigenen Alltag nutzen können.
Wann Einzelcoaching sinnvoll sein kann
Wenn ein Kind merkt: So wie bisher klappt es gerade nicht.
Es braucht nicht immer ein großes Problem, damit Unterstützung sinnvoll sein kann. Manchmal wiederholen sich Situationen, Gefühle werden sehr stark oder ein Kind merkt selbst, dass es etwas verändern möchte, aber noch nicht weiß, wie.
Selbstvertrauen
„Ich kann das sowieso nicht.“
Ein Kind zweifelt schnell an sich, vergleicht sich stark mit anderen oder traut sich Dinge nicht zu, obwohl eigentlich viele Fähigkeiten vorhanden sind.
Starke Gefühle
Wut, Angst oder Traurigkeit werden sehr groß
Gefühle übernehmen schnell die Führung und dem Kind fehlen noch passende Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen, ohne sich selbst oder andere zu überfordern.
Konflikte
Immer wieder dieselben Situationen
Streit, Rückzug, heftige Reaktionen oder Missverständnisse wiederholen sich und das Kind findet alleine noch keinen anderen Weg.
Grenzen
Nein sagen fällt schwer
Ein Kind passt sich stark an, sagt selten, was es möchte, oder merkt erst spät, dass eine persönliche Grenze überschritten wurde.
Mobbing & Ausgrenzung
Schule oder Gruppe fühlen sich nicht mehr sicher an
Ein Kind erlebt Ausgrenzung, wiederkehrende Verletzungen oder belastende Gruppensituationen und braucht Unterstützung, um wieder Orientierung und Handlungsmöglichkeiten zu gewinnen.
Veränderung
„Ich weiß, was ich tun sollte, aber ich schaffe es nicht.“
Manche Kinder können sehr genau erklären, was anders laufen sollte. Trotzdem gelingt es ihnen im entscheidenden Moment noch nicht, ihr Wissen umzusetzen.
Manchmal steht etwas im Weg, obwohl das Kind längst weiß, was es möchte.
Gerade dann kann es sinnvoll sein, nicht noch mehr zu erklären, sondern genauer hinzuschauen: Was blockiert? Was passiert in dem entscheidenden Moment? Welche Gedanken, Gefühle oder Erfahrungen spielen mit hinein? Je nach Situation können dabei auch Ansätze aus meiner Arbeit zum Lösen von Blockaden bei Kindern einfließen.
Eltern müssen vorher nicht wissen, was genau „das Problem“ ist.
Es reicht, wenn ihr merkt, dass euer Kind gerade Unterstützung gebrauchen könnte. Im ersten Gespräch können wir gemeinsam sortieren, was ihr beobachtet, was das Kind möglicherweise braucht und ob Einzelcoaching dafür der passende Weg ist.
So arbeite ich
Nicht nach Schema F. Sondern passend zum Kind.
Kinder unterscheiden sich darin, wie sie erzählen, was sie beschäftigt, wie schnell sie Vertrauen fassen und über welchen Zugang sie Dinge für sich verstehen. Deshalb passe ich meine Arbeit an das Kind und seine Situation an.
Erst ankommen
Beziehung und Vertrauen
Bevor wir an Lösungen arbeiten, braucht das Kind die Möglichkeit, mich und den Raum kennenzulernen. Es muss nicht sofort alles erzählen und auch nicht von der ersten Minute an wissen, was es verändern möchte.
Genauer hinsehen
Verstehen, was wirklich passiert
Wir schauen gemeinsam: Wann entsteht die schwierige Situation? Was passiert vorher? Welche Gedanken und Gefühle tauchen auf? Was möchte das Kind eigentlich erreichen und was steht ihm dabei im Weg?
Neue Möglichkeiten
Nicht nur darüber reden, sondern ausprobieren
Je nach Alter und Thema entwickeln wir Möglichkeiten, die zum Kind passen. Das können neue Sätze, andere Reaktionen, Übungen zur Regulation, Perspektivwechsel oder ganz konkrete Schritte für eine Alltagssituation sein.
Eigene Erfahrungen
Das Kind darf herausfinden, was wirklich zu ihm passt
Nicht jede Strategie funktioniert für jedes Kind. Deshalb geht es nicht darum, einen perfekten Satz auswendig zu lernen, sondern verschiedene Möglichkeiten kennenzulernen und eigene Erfahrungen damit zu machen.
Transfer
Vom Coaching zurück in den Alltag
Entscheidend ist, was in Schule, Familie, Freundschaften oder anderen Alltagssituationen passiert. Deshalb schauen wir immer wieder, was bereits funktioniert, was noch schwerfällt und was wir verändern müssen.
Reden ist nur eine Möglichkeit.
Je nach Kind, Alter und Thema nutze ich unterschiedliche Zugänge. Entscheidend ist nicht die Methode, sondern ob sie dem Kind hilft, etwas zu verstehen oder einen nächsten Schritt zu finden.
Gespräch
Situationen sortieren, Gedanken ausdrücken und gemeinsam Zusammenhänge entdecken.
Kreative Zugänge
Zeichnen, Karten, Symbole oder Materialien können helfen, Dinge sichtbar und verständlich zu machen.
Ausprobieren
Neue Reaktionen, Formulierungen und Strategien können im geschützten Rahmen getestet werden.
Geschichten
Geschichten und auch die Milumis© können Abstand schaffen und einen leichteren Zugang zu schwierigen Themen ermöglichen.
Und welche Rolle haben die Eltern?
Eltern sind wichtige Bezugspersonen und werden deshalb nicht aus dem Prozess ausgeschlossen. Gleichzeitig braucht ein Kind einen Raum, in dem es offen sprechen und ausprobieren kann.
Welche Informationen wir miteinander besprechen und wie Eltern sinnvoll eingebunden werden, klären wir passend zu Alter und Situation. Dabei soll das Kind nicht das Gefühl bekommen, dass jedes Wort aus dem Coaching anschließend weitergetragen wird.
Ich möchte nicht, dass ein Kind nur im Coaching „funktioniert“.
Ziel ist, dass es sich selbst besser versteht, eigene Möglichkeiten entwickelt und diese Schritt für Schritt auch außerhalb unseres gemeinsamen Raumes nutzen kann.
Milumis© im Einzelcoaching
Manchmal ist es leichter, erst über jemand anderen zu sprechen.
Gerade bei Gefühlen, Unsicherheit, Konflikten oder schwierigen Erfahrungen kann eine direkte Frage wie „Was ist denn mit dir los?“ für ein Kind sehr nah sein. Geschichten und Figuren können zunächst etwas Abstand schaffen.
Direkt
„Warum hast du das gemacht?“
Manche Kinder können darauf gut antworten. Andere fühlen sich sofort bewertet, wissen es selbst noch nicht oder finden keine Worte für das, was in ihnen passiert.
Dann führt noch mehr Nachfragen nicht automatisch zu mehr Verständnis.
Mit etwas Abstand
„Was glaubst du, was dieser Milumi gerade fühlt?“
Über eine Figur kann ein Kind manchmal leichter beobachten, Vermutungen äußern und Möglichkeiten entwickeln, ohne sofort selbst im Mittelpunkt zu stehen.
Erst später kann daraus die Frage entstehen: „Kennst du so etwas vielleicht auch?“
Wofür dieser Zugang hilfreich sein kann
Die Milumis© können Themen sichtbar machen, ohne dem Kind sofort eine Lösung vorzugeben.
Abstand schaffen
Erst eine Situation bei einer Figur betrachten, bevor es um die eigene Erfahrung geht.
Gefühle benennen
Über eine Geschichte können Gefühle leichter erkannt, benannt und voneinander unterschieden werden.
Möglichkeiten finden
Was könnte die Figur tun? Welche Hilfe könnte sie holen? Welche andere Reaktion wäre möglich?
Eigene Stärken entdecken
Was ein Kind bei einer Figur erkennt, kann später auf die eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen übertragen werden.
Erst die Geschichte. Dann vielleicht das eigene Thema.
Ein Kind muss nicht mit den Worten beginnen: „Ich habe Angst, Nein zu sagen.“ Vielleicht sprechen wir zunächst darüber, warum eine Figur ihre Grenze nicht ausspricht und was ihr helfen könnte.
Das Kind kann Ideen entwickeln, ohne sich selbst erklären zu müssen. Wenn es bereit ist, lässt sich anschließend schauen, ob etwas davon auch für die eigene Situation hilfreich sein könnte.
Die Milumis© sind ein möglicher Zugang, kein festes Programm.
Manche Kinder lieben Geschichten und Figuren. Andere möchten lieber sprechen, schreiben, zeichnen oder ganz praktisch ausprobieren. Deshalb entscheide ich nicht vorher, dass jedes Kind mit den Milumis© arbeiten muss. Der Zugang soll zum Kind passen.
Der Ablauf
Erst kennenlernen. Dann gemeinsam schauen, was gebraucht wird.
Kein Kind muss direkt in ein festes Coachingprogramm einsteigen. Am Anfang steht die Frage, was gerade los ist, was ihr euch als Familie wünscht und ob meine Begleitung dafür der passende Weg ist.
Erste Anfrage
Du meldest dich bei mir und beschreibst kurz, was euch gerade beschäftigt. Dabei musst du noch nicht genau wissen, welches Thema oder welche Methode dahintersteckt.
Eltern kennenlernen
Je nach Alter und Situation sprechen wir zunächst darüber, was ihr beobachtet, welche Situationen schwierig sind und welche Veränderungen ihr euch für euer Kind wünscht.
Das Kind kennenlernen
Danach geht es nicht sofort um Leistung oder Veränderung. Das Kind darf mich, den Raum und meine Arbeitsweise kennenlernen. Wir schauen gemeinsam, was aus seiner eigenen Sicht gerade wichtig ist.
Gemeinsam arbeiten
In den weiteren Terminen arbeiten wir an den Themen, die für das Kind tatsächlich relevant sind. Dabei können Gespräch, Übungen, kreative Materialien, Geschichten, die Milumis© oder andere passende Zugänge zum Einsatz kommen.
Entwicklung anschauen
Wir schauen immer wieder: Was hat sich verändert? Was funktioniert im Alltag bereits besser? Wo braucht das Kind noch Unterstützung? Und wann braucht es das Coaching nicht mehr?
Das Kind
Ein eigener geschützter Raum
Das Kind soll wissen, dass es nicht jedes Wort sagen muss und dass nicht automatisch alles, was im Coaching besprochen wird, anschließend an die Eltern weitergegeben wird. Vertrauen ist eine wichtige Grundlage der Zusammenarbeit.
Die Eltern
Wichtige Partner im Alltag
Gleichzeitig gehören Eltern nicht einfach vor die Tür. Sie erleben ihr Kind täglich und können Veränderungen unterstützen. Deshalb besprechen wir transparent, welche Rückmeldungen sinnvoll sind und wie ihr euer Kind im Alltag begleiten könnt.
Wie viele Termine braucht ein Kind?
Das lässt sich vorher nicht pauschal festlegen. Manche Themen lassen sich in wenigen Terminen gut sortieren, andere brauchen mehr Zeit. Mir ist wichtiger, regelmäßig zu prüfen, ob die Begleitung noch hilfreich ist, als von Beginn an eine bestimmte Anzahl von Terminen festzuschreiben.
Klare Grenzen
Einzelcoaching kann viel unterstützen. Aber es ist nicht für alles der richtige Rahmen.
Eine gute Begleitung bedeutet für mich auch, die eigenen fachlichen Grenzen zu kennen. Deshalb spreche ich offen darüber, was Coaching leisten kann und wann andere Unterstützung sinnvoller oder notwendig ist.
Das ist Einzelcoaching nicht
Kein Reparaturprogramm für Kinder
Kein „Mach mein Kind wieder passend“
Ein Kind wird nicht zu mir geschickt, damit es anschließend besser funktioniert, weniger auffällt oder sich einfach besser anpasst.
Keine Diagnose
Im Coaching stelle ich keine medizinischen oder psychotherapeutischen Diagnosen.
Keine Psychotherapie
Coaching ersetzt keine notwendige psychotherapeutische, psychiatrische oder medizinische Behandlung.
Kein Versprechen auf schnelle Veränderung
Manche Themen verändern sich schnell, andere brauchen Zeit. Entwicklung lässt sich nicht zuverlässig nach einer bestimmten Zahl von Terminen versprechen.
Was Coaching sein kann
Ein Raum für Entwicklung
Verstehen
Gemeinsam herausfinden, was hinter wiederkehrenden Situationen, Gefühlen oder Reaktionen steckt.
Stärken nutzen
Vorhandene Fähigkeiten sichtbar machen und daraus neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Neues ausprobieren
Andere Reaktionen, Gedanken, Strategien oder Formulierungen in einem geschützten Rahmen kennenlernen.
Eltern mitnehmen
Dort, wo es sinnvoll ist, schauen wir auch darauf, was Erwachsene im Alltag verändern oder unterstützend beitragen können.
Wenn andere Hilfe gebraucht wird, gehört das auch zur Beratung.
Wenn sich im Gespräch zeigt, dass die Situation einen anderen fachlichen Rahmen braucht, würde ich das offen ansprechen. Dazu können zum Beispiel medizinische, psychotherapeutische oder andere spezialisierte Hilfen gehören.
Für mich bedeutet verantwortungsvolle Begleitung nicht, jedes Anliegen selbst übernehmen zu wollen, sondern gemeinsam zu schauen, welche Unterstützung für das Kind tatsächlich passend ist.
Du musst vorher nicht wissen, welche Hilfe dein Kind braucht.
Genau dafür kann ein erstes Gespräch da sein. Wir sortieren gemeinsam, was ihr beobachtet, welche Unterstützung ihr sucht und ob Einzelcoaching bei mir dafür passend sein könnte.
Erst einmal kennenlernen
Du möchtest erst einmal erzählen, was gerade los ist?
Dann melde dich gern bei mir. Du musst noch nicht wissen, ob Einzelcoaching genau das Richtige ist. Wir können zunächst gemeinsam sortieren, was du beobachtest und welche Unterstützung für dein Kind sinnvoll sein könnte.
Für eine erste Anfrage reichen ein paar Informationen.
Was beobachtest du?
Welche Situationen wiederholen sich oder machen deinem Kind gerade das Leben schwer?
Seit wann?
Ist das Thema neu oder begleitet es euch schon eine längere Zeit?
Was wünscht ihr euch?
Was sollte für dein Kind im Alltag wieder leichter, sicherer oder besser möglich werden?
Manchmal ist ein Einzelcoaching der passende Weg. Manchmal braucht zunächst ein Elternteil Orientierung. Und manchmal zeigt sich, dass eine andere Unterstützung sinnvoller ist. Auch das darf ein erstes Gespräch klären.
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