Für Kinder & Jugendliche
Kinder müssen nicht alles alleine schaffen.
Manchmal wird etwas in der Schule schwierig. Manchmal fehlt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Gefühle werden groß, Gedanken drehen sich im Kreis oder ein Kind weiß nicht, wie es sich behaupten kann.
Ich begleite Kinder und Jugendliche dabei, sich selbst besser zu verstehen, eigene Möglichkeiten zu entdecken und wieder handlungsfähiger zu werden.
Es geht nicht darum, ein Kind zu verändern.
Wir schauen gemeinsam darauf, was gerade schwierig ist, was bereits gut gelingt und was dem Kind helfen kann, seinen eigenen Weg durch die Situation zu finden.
Auf Augenhöhe begleiten
Zuhören, verstehen, ausprobieren und gemeinsam neue Möglichkeiten entdecken.
Wann Unterstützung hilfreich sein kann
Nicht erst dann, wenn gar nichts mehr geht.
Kinder müssen keine große Krise haben, damit Unterstützung sinnvoll ist. Manchmal reicht schon das Gefühl, dass ein Thema immer wieder auftaucht und das Kind allein keine gute Lösung findet.
01
Wenig Vertrauen in sich selbst
Dein Kind traut sich wenig zu, vergleicht sich stark mit anderen oder glaubt schnell, etwas nicht zu können.
02
Große Gefühle
Wut, Angst, Traurigkeit oder Frust werden sehr groß und dein Kind findet noch keinen guten Umgang damit.
03
Grenzen setzen fällt schwer
Nein sagen, die eigene Meinung vertreten oder sich abzugrenzen ist schwierig, obwohl dein Kind merkt, dass etwas nicht gut tut.
04
Schwierigkeiten mit anderen
Freundschaften, Konflikte oder das Verhalten in einer Gruppe beschäftigen dein Kind immer wieder.
05
Belastende Situationen in Schule oder Alltag
Ausgrenzung, Abwertungen, Streit oder andere Erfahrungen lassen dein Kind nicht mehr richtig los.
06
Gedanken drehen sich im Kreis
Dein Kind grübelt viel, macht sich selbst Druck oder findet nach schwierigen Situationen nur schwer wieder heraus.
Auch das ist in Ordnung. Wenn du merkst, dass dein Kind sich verändert, häufiger belastet wirkt oder du einfach das Gefühl hast, dass ein Gespräch von außen hilfreich sein könnte, können wir zuerst gemeinsam schauen, was gerade gebraucht wird.
Angebote für Kinder & Jugendliche
Unterschiedliche Wege, ein gemeinsames Ziel.
Nicht jedes Kind braucht dasselbe Format. Manchmal ist ein geschützter Rahmen im Einzelcoaching richtig. Manchmal hilft eine Gruppe, in der Kinder gemeinsam ausprobieren, erleben und voneinander lernen können.
Individuelle Begleitung
Einzelcoaching für Kinder & Jugendliche
Hier geht es um die konkrete Situation des Kindes oder Jugendlichen. Wir schauen gemeinsam darauf, was gerade belastet, wie die Situation erlebt wird und welche eigenen Möglichkeiten entwickelt werden können.
Dabei können Gespräche genauso dazugehören wie praktische Übungen, Bewegung, kreative Zugänge oder die Arbeit mit Geschichten.
Mehr zum Einzelcoaching →Mein eigener Schwerpunkt
Milumi-Kurse
Mit Geschichten, Bewegung und kreativen Aufgaben werden Themen wie Selbstwert, Gefühle, Mut, Grenzen und Gemeinschaft für Kinder greifbar.
Die Milumis kennenlernen →Gemeinsam üben
Resilienz & Selbstbehauptung
Gruppenangebote rund um Selbstvertrauen, Grenzen, Konflikte, schwierige Situationen und den Umgang mit anderen.
Offene Kurse ansehen →Mehr Zeit gemeinsam
Ferienangebote
Mehrtägige Programme verbinden Gemeinschaft, Bewegung, Spiele, kreative Aufgaben und Themen rund um Selbstvertrauen und Resilienz.
Ferienangebote ansehen →Das musst du nicht vorab entscheiden. Wenn du mir kurz beschreibst, worum es gerade geht, können wir gemeinsam überlegen, ob ein Einzelcoaching, ein Kurs oder ein anderes Angebot sinnvoller ist.
So arbeite ich
Erst verstehen. Dann gemeinsam ausprobieren.
Kinder verhalten sich nicht grundlos so, wie sie es tun. Deshalb interessiert mich nicht nur das sichtbare Verhalten, sondern auch das, was dahinterliegt.
Ich möchte verstehen, wie ein Kind eine Situation erlebt, was es beschäftigt, was es bereits versucht hat und was es braucht, um wieder mehr Sicherheit und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Nicht jedes Kind braucht denselben Weg.
Gespräch, Bewegung, Spiel, kreative Aufgaben, Geschichten oder praktische Übungen können ganz unterschiedlich eingesetzt werden. Entscheidend ist, was zu diesem Kind passt.
01
Wahrnehmen
Was erlebt das Kind gerade? Welche Situationen sind schwierig? Was fühlt und denkt es dabei?
02
Verstehen
Gemeinsam schauen wir darauf, was hinter einer Reaktion steckt und welche Bedürfnisse, Gedanken oder Erfahrungen dabei eine Rolle spielen.
03
Ausprobieren
Neue Möglichkeiten werden nicht nur besprochen. Kinder dürfen sie ausprobieren, erleben, verändern und zu ihren eigenen machen.
04
Übertragen
Am Ende geht es immer um den Alltag: Was kann das Kind beim nächsten Mal tun? Was hilft ihm wirklich außerhalb des Coachings?
Keine festen Rollen und keine schnellen Etiketten.
Gerade bei Konflikten und schwierigen Gruppensituationen schaue ich auf das Erleben, das Verhalten und die Dynamik. Kinder sollen nicht dauerhaft auf Rollen reduziert werden. Ziel ist, Situationen zu verstehen und Veränderung möglich zu machen.
Die Milumis
Manchmal ist es leichter, erst über jemand anderen zu sprechen.
Kinder wissen oft sehr genau, dass sich etwas nicht gut anfühlt. Aber sie haben nicht immer sofort die passenden Worte dafür.
Eine Geschichte kann Abstand schaffen. Das Kind muss nicht direkt erklären, was bei ihm selbst los ist. Es kann zunächst beobachten, was ein Milumi erlebt.
Erst geht es um das Milumi.
Was fühlt es? Warum reagiert es so? Was könnte ihm helfen? Daraus entstehen oft ganz von selbst Verbindungen zur eigenen Situation.
Mobbing & belastende Gruppensituationen
Nicht jede Verletzung ist Mobbing. Aber jede Belastung verdient Aufmerksamkeit.
Wiederholung, Dauer, Machtungleichgewicht und Gruppendynamik können wichtige Hinweise darauf sein, ob sich eine Situation zu Mobbing entwickelt hat.
Gleichzeitig möchte ich nicht warten, bis alle Merkmale eindeutig erfüllt sind, bevor ein Kind Unterstützung bekommt. Entscheidend ist auch, wie das Kind die Situation erlebt und was sie mit ihm macht.
Für mich ist Mobbing auch ein individuell gefühlter Prozess.
Zwei Kinder können dieselbe Bemerkung völlig unterschiedlich erleben. Deshalb gehört die Perspektive des Kindes immer mit zur Einschätzung einer Situation.
Was macht die Situation mit dem Kind?
Fühlt es sich sicher? Kann es die Situation noch selbst bewältigen? Grübelt es darüber, zieht es sich zurück oder verändert sich sein Verhalten?
Unterstützung darf früh beginnen.
Ein Kind muss nicht erst lange leiden, bevor Erwachsene hinschauen. Frühzeitige Unterstützung kann verhindern, dass sich belastende Dynamiken weiter festigen.
Der Blick gilt allen Beteiligten.
Verletzendes Verhalten muss beendet und das betroffene Kind geschützt werden. Gleichzeitig lohnt sich der Blick darauf, was hinter dem Verhalten anderer Kinder steckt und welche Veränderung dort möglich ist.
Verstehen heißt nicht entschuldigen.
Ich möchte Kinder nicht dauerhaft auf Rollen wie „Täter“, „Opfer“ oder „Mitläufer“ festlegen. Ziel ist, Verhalten klar zu begrenzen, Kinder zu schützen und gleichzeitig Veränderung möglich zu machen.
Mehr über meinen Blick auf Mobbing →Eltern einbeziehen
Eltern gehören dazu. Und das Kind bekommt trotzdem seinen eigenen Raum.
Eltern kennen ihr Kind, seinen Alltag und viele Situationen, die im Coaching wichtig sein können.
Gleichzeitig brauchen Kinder und Jugendliche einen Rahmen, in dem sie eigene Gedanken äußern dürfen, ohne das Gefühl zu haben, dass jedes Wort weitergegeben wird.
Vorher gemeinsam schauen
Zu Beginn klären wir, was euch beschäftigt, welche Situationen gerade schwierig sind und was ihr euch von der Begleitung erhofft.
Eigener Raum für das Kind
Im Coaching darf das Kind eigene Gedanken, Gefühle und Ideen entwickeln, ohne ständig für Erwachsene sprechen zu müssen.
Alltag mitdenken
Wenn Veränderungen im Alltag Unterstützung brauchen, schauen wir gemeinsam, was Eltern sinnvoll begleiten können.
Rückmeldung mit Augenmaß
Wichtige nächste Schritte können besprochen werden, ohne den persönlichen Raum des Kindes unnötig aufzulösen.
Ziel ist Zusammenarbeit, nicht Kontrolle.
Eltern sollen wissen, wie sie ihr Kind unterstützen können. Gleichzeitig soll das Kind erleben, dass seine Perspektive ernst genommen wird.
Der nächste Schritt
Du möchtest schauen, was deinem Kind helfen könnte?
Schreib mir kurz, was euch gerade beschäftigt. Du musst vorher noch nicht wissen, ob Einzelcoaching, ein Kurs oder ein anderes Angebot passend ist. Das können wir gemeinsam klären.
Auch wenn du dir noch nicht sicher bist, wie du die Situation einordnen sollst, kannst du dich gerne zuerst melden.
