Für Menschen, die mit Kindern arbeiten

Kinder stärken beginnt auch bei den Erwachsenen.

Wer täglich Kinder begleitet, muss Situationen einschätzen, Grenzen setzen, Gespräche führen und oft schnell entscheiden. Dabei geht es nicht nur um Methoden, sondern auch um Sicherheit im eigenen Handeln.

Meine Fortbildungen richten sich an Menschen, die mit Kindern arbeiten und ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern möchten. Zwei zentrale Schwerpunkte sind dabei Resilienz sowie Mobbing erkennen und handeln.

Schwerpunkte

Wissen, verstehen und handlungsfähig bleiben.

Resilienz

Was stärkt Kinder wirklich? Welche Rolle spielen Bezugspersonen, Selbstwirksamkeit, Gefühle, Grenzen und der Umgang mit schwierigen Situationen?

Mobbing erkennen

Frühzeitig wahrnehmen, was sich in einer Gruppe entwickelt, ohne jeden Konflikt vorschnell als Mobbing einzuordnen.

Sicher handeln

Situationen einordnen, Kinder schützen, Verhalten klar begrenzen und trotzdem alle Beteiligten im Blick behalten.

Für wen?

Für Menschen, die Kinder begleiten.

Meine Fortbildungen richten sich an Menschen, die im beruflichen oder ehrenamtlichen Alltag Verantwortung für Kinder übernehmen, Veränderungen wahrnehmen und in schwierigen Situationen sicherer handeln möchten.

Früh begleiten

Kita

Für pädagogische Fachkräfte, die Kinder früh in Selbstwert, Gefühlsregulation, Grenzen, Resilienz und sozialem Miteinander stärken möchten.

Schule

Lehrkräfte & schulische Teams

Für Menschen im Schulalltag, die Gruppendynamiken, Belastungen und mögliche Mobbingentwicklungen früher erkennen und sicherer darauf reagieren möchten.

Nah am Kind

Schulbegleitung & Schulassistenz

Für Schulbegleiterinnen, Schulbegleiter und Schulassistenzen, die einzelne Kinder oft sehr eng durch den Schulalltag begleiten und Veränderungen, Konflikte oder Belastungen unmittelbar erleben.

Alltag & Gruppe

OGS & Betreuung

Für Menschen, die Kinder außerhalb des Unterrichts begleiten und gerade in freien Situationen wichtige Entwicklungen im sozialen Miteinander wahrnehmen.

Begleitung

Beratung & Coaching

Für Beratende und Coaches, die ihr Verständnis von Resilienz, Mobbing, Gruppendynamik und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Kindern vertiefen möchten.

Freizeit & Ehrenamt

Vereine & Ehrenamt

Für Trainerinnen, Trainer, Gruppenleitungen und Ehrenamtliche, die regelmäßig mit Kindern arbeiten und Verantwortung für Sicherheit und ein gutes Miteinander übernehmen.

Entscheidend ist nicht die Berufsbezeichnung.

Entscheidend ist, dass du Kinder begleitest und in deinem Alltag Situationen erlebst, in denen Resilienz, Grenzen, Konflikte, Gruppendynamik oder Mobbing eine Rolle spielen. Deshalb können auch weitere Einrichtungen und Arbeitsfelder eine passende Fortbildung anfragen.

Fortbildungen

Verstehen, bevor Handeln nötig wird.

Meine Fortbildungen sollen nicht nur Wissen vermitteln. Sie sollen dabei helfen, Situationen im Alltag besser einzuordnen, eigene Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und Kindern sicherer Orientierung zu geben.

Schwerpunkt 01

Resilienz im pädagogischen Alltag

Resilienz bedeutet für mich nicht, dass Kinder alles aushalten müssen. Kinder brauchen Erfahrungen, durch die sie sich selbst verstehen, Lösungen entwickeln und Unterstützung nutzen können.

Mögliche Inhalte

  • Was Resilienz bedeutet und was sie nicht bedeutet
  • Selbstwert und Selbstwirksamkeit stärken
  • Gefühle wahrnehmen und regulieren
  • Grenzen erkennen und ausdrücken
  • Umgang mit Rückschlägen und schwierigen Situationen
  • Hilfe holen als Stärke vermitteln
  • Rolle der Erwachsenen als sichere Bezugspersonen
  • Resilienz im Alltag statt nur in einzelnen Übungen

Was Teilnehmende mitnehmen

Einen klareren Blick darauf, wie Resilienz im Alltag tatsächlich unterstützt werden kann, welche kleinen Situationen dafür wichtig sind und wie Erwachsene Kinder begleiten können, ohne ihnen jede Herausforderung abzunehmen.

Schwerpunkt 02

Mobbing erkennen und handeln

Nicht jeder Konflikt ist Mobbing. Gleichzeitig darf Unterstützung nicht erst beginnen, wenn eine Dynamik bereits vollständig festgefahren ist. Dafür braucht es Wissen und einen genauen Blick.

Mögliche Inhalte

  • Konflikt, Ausgrenzung und Mobbing unterscheiden
  • Klassische Kriterien einer Mobbingdynamik
  • Veränderungen und Warnsignale früher wahrnehmen
  • Das individuelle Erleben des Kindes einbeziehen
  • Macht und Gruppendynamik verstehen
  • Verhalten klar begrenzen, ohne Kinder festzuschreiben
  • Betroffene Kinder schützen und stärken
  • Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag entwickeln

Was Teilnehmende mitnehmen

Mehr Sicherheit darin, belastende Situationen einzuordnen, frühe Entwicklungen wahrzunehmen und sinnvoll zu handeln, ohne vorschnell jedes schwierige Verhalten als Mobbing zu bezeichnen.

Keine Fortbildung nur für den Ordner.

Mir ist wichtig, dass Inhalte nicht nach dem Fortbildungstag verschwinden. Deshalb arbeite ich mit konkreten Situationen, Beispielen und Fragen aus dem Alltag der Teilnehmenden. Ziel ist nicht, möglichst viele Fachbegriffe mitzunehmen, sondern sicherer zu verstehen, was im eigenen Arbeitsalltag tatsächlich hilfreich ist.

Auch gemeinsam mit Sarah Frey

Fortbildungen mit zwei unterschiedlichen Perspektiven

Bei ausgewählten Fortbildungen und Projekten arbeiten Sarah und ich gemeinsam. Sarah bringt ihre langjährige Erfahrung aus der Grundschule und ihre heutige Arbeit als Beraterin und Coach ein. Ich ergänze diesen Blick mit meinen Schwerpunkten Resilienz, Kinder- und Jugendcoaching und Mobbingprävention. So können wir sowohl das Kind als auch die Belastungen, Grenzen und Handlungsmöglichkeiten der begleitenden Erwachsenen betrachten.

Aufbau & Rahmen

Eine Fortbildung, die zu eurem Alltag passt.

Kita, Schule, Schulbegleitung oder OGS stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen. Deshalb muss nicht jedes Team dieselben Inhalte in demselben Umfang bekommen.

Für das eigene Team

Fortbildung für eure Einrichtung

Inhalte können auf das Arbeitsfeld, die Altersgruppe der Kinder und aktuelle Fragen eures Teams abgestimmt werden.

So muss eine Kita nicht dieselben Beispiele und Schwerpunkte bearbeiten wie eine Schule oder ein Team aus der Schulbegleitung.

Schwerpunkt setzen

Ein Thema genauer betrachten

Eine Fortbildung kann sich gezielt auf Resilienz oder auf „Mobbing erkennen und handeln“ konzentrieren.

Je nach Bedarf können einzelne Themen auch miteinander verbunden oder durch konkrete Fragen aus eurem Alltag ergänzt werden.

Nicht nur Theorie

Praxis & Transfer

Fachwissen ist wichtig. Entscheidend wird es aber, wenn eine konkrete Situation vor einem steht.

Deshalb gehören Beispiele, Reflexionsfragen und der Transfer in den eigenen Arbeitsalltag für mich zu einer guten Fortbildung dazu.

So entsteht eure Fortbildung

Statt ein fertiges Standardpaket über jedes Team zu legen, klären wir vorher, was ihr tatsächlich braucht.

01

Bedarf klären

Wer nimmt teil? In welchem Bereich arbeitet ihr und welche Themen beschäftigen euch?

02

Schwerpunkt wählen

Resilienz, Mobbing, konkrete Alltagssituationen oder eine passende Verbindung mehrerer Themen.

03

Inhalte anpassen

Beispiele, Sprache und Schwerpunkte werden an die Zielgruppe und den vereinbarten Rahmen angepasst.

04

In den Alltag übertragen

Am Ende geht es darum, was ihr konkret mitnehmt und in eurem Alltag anders oder sicherer machen könnt.

Manche Fortbildungen gestalten Sarah und ich gemeinsam.

Bei gemeinsamen Formaten können wir unterschiedliche Perspektiven verbinden: meine Arbeit mit Resilienz, Mobbingprävention, Kindern, Familien und Einrichtungen sowie Sarahs langjährige Erfahrung als Grundschullehrerin und ihre heutige Arbeit als Beraterin und Coach. Dadurch können sowohl die Situation des Kindes als auch die Belastungen und Handlungsmöglichkeiten der begleitenden Erwachsenen Raum bekommen.

Umfang und Aufbau sprechen wir gemeinsam ab.

Ob ihr einen kompakten Schwerpunkt, eine ausführlichere Fortbildung oder ein weiterführendes Projekt sucht, klären wir passend zu eurem Bedarf und den Möglichkeiten eurer Einrichtung.

Meine Haltung

Fortbildung soll nicht nur erklären, sondern den Blick verändern.

Gerade bei Resilienz und Mobbingprävention können einfache Antworten verlockend sein. Der pädagogische Alltag ist aber selten einfach. Deshalb geht es mir darum, genauer hinzusehen und Handlungssicherheit zu entwickeln, ohne Kinder vorschnell einzuordnen.

Darum geht es mir nicht

Schnelle Antworten auf komplexe Situationen

Kinder in Rollen festlegen

Begriffe können helfen, eine Situation zu beschreiben. Sie sollten aber nicht dazu führen, dass aus einem Verhalten eine feste Identität wird.

Jedes Problem beim Kind suchen

Nicht jedes Kind, das Schwierigkeiten erlebt, muss einfach nur selbstbewusster, stärker oder schlagfertiger werden.

Resilienz mit Aushalten verwechseln

Resilienz bedeutet nicht, verletzendes Verhalten auszuhalten oder mit jeder Situation allein zurechtkommen zu müssen.

Erst handeln, wenn alles eindeutig ist

Pädagogische Unterstützung darf nicht davon abhängen, ob bereits jedes klassische Merkmal einer Mobbingdynamik erfüllt ist.

Darauf kommt es mir an

Verstehen und handlungsfähig werden

Verhalten konkret betrachten

Was passiert tatsächlich? Wie entwickelt sich die Situation? Welche Wirkung hat sie und welche Dynamik entsteht?

Das Kind ernst nehmen

Neben beobachtbaren Fakten gehört auch dazu, wie ein Kind eine Situation erlebt, ob es sich sicher fühlt und welche Handlungsmöglichkeiten es noch hat.

Das Umfeld mitdenken

Kinder handeln nicht im luftleeren Raum. Gruppe, Erwachsene, Regeln, Zugehörigkeit und vorhandene Unterstützung beeinflussen eine Situation mit.

Verantwortung und Veränderung verbinden

Verletzendes Verhalten braucht klare Grenzen. Gleichzeitig brauchen Kinder Möglichkeiten, neues Verhalten zu lernen und Situationen zukünftig anders zu gestalten.

Mobbing ist für mich auch ein individuell gefühlter Prozess.

Das bedeutet nicht, dass jede verletzende Bemerkung automatisch Mobbing ist. Fachliche Kriterien wie Wiederholung, Dauer, Machtungleichgewicht und Gruppendynamik bleiben wichtig.

Gleichzeitig gehört das Erleben des Kindes für mich immer zur Einschätzung dazu. Prävention beginnt deshalb nicht erst, wenn eine Situation bereits vollständig festgefahren ist.

Resilienz ist keine Aufgabe, die wir allein dem Kind geben dürfen.

Kinder können lernen, Grenzen wahrzunehmen, Gefühle zu regulieren, Hilfe zu holen und eigene Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig brauchen sie Erwachsene und Strukturen, die Sicherheit geben, verletzendes Verhalten begrenzen und Unterstützung tatsächlich verfügbar machen.

Nach der Fortbildung

Nicht nur mehr wissen. Sicherer handeln.

Eine Fortbildung ist für mich dann hilfreich, wenn sie im Alltag etwas verändert. Teilnehmende sollen Situationen klarer betrachten, Fragen gezielter stellen und ihre nächsten Schritte bewusster wählen können.

01

Wahrnehmen

Veränderungen bei einem Kind, Spannungen in einer Gruppe oder erste belastende Dynamiken früher erkennen, statt erst bei einer deutlichen Eskalation hinzusehen.

02

Einordnen

Besser unterscheiden können: Ist das ein Konflikt? Eine wiederkehrende Verletzung? Eine Gruppendynamik? Oder entwickelt sich möglicherweise eine Mobbingsituation?

03

Ansprechen

Gespräche mit Kindern, Eltern oder Kolleginnen und Kollegen klarer führen können, ohne vorschnell zu bewerten, zu beschuldigen oder Situationen kleinzureden.

04

Handeln

Wissen, wann ein Kind Schutz braucht, wann Verhalten klar begrenzt werden muss, wann die Gruppe einbezogen werden sollte und wann weitere Unterstützung sinnvoll ist.

Besonders wertvoll: eine gemeinsame Sprache im Team.

Wenn Fachkräfte dieselben Begriffe völlig unterschiedlich verstehen, entstehen schnell Unsicherheiten: Was nennen wir Konflikt? Wann sprechen wir von Mobbing? Was bedeutet Resilienz für uns?

Eine Fortbildung kann dabei helfen, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln und sich darüber zu verständigen, wie das Team in schwierigen Situationen vorgehen möchte.

Handlungssicherheit bedeutet nicht, für jede Situation ein fertiges Rezept zu haben.

Sie bedeutet, genauer beobachten zu können, wichtige Fragen zu kennen und bewusst zu entscheiden, welcher nächste Schritt zur jeweiligen Situation passt.

Fortbildung anfragen

Was braucht euer Team?

Ihr müsst noch kein fertiges Konzept haben. Beschreibt mir, wer teilnehmen soll, welches Thema euch beschäftigt und was ihr euch von der Fortbildung wünscht. Den passenden Rahmen entwickeln wir anschließend gemeinsam.

Fortbildungen für euren Arbeitsalltag

Eine Schule hat andere Anforderungen als eine Kita. Schulbegleitungen erleben andere Situationen als ein OGS-Team. Und manchmal ist ein Thema bereits sehr konkret, während an anderer Stelle zunächst Orientierung gebraucht wird.

Deshalb besprechen wir vorab, welche Inhalte für eure Einrichtung sinnvoll sind und welcher Umfang zu eurem Bedarf passt.

Für eine erste Anfrage reichen wenige Informationen.

  • Welche Einrichtung oder welches Arbeitsfeld?
  • Wer soll an der Fortbildung teilnehmen?
  • Welches Thema beschäftigt euch?
  • Gibt es konkrete Situationen oder Fragestellungen?
  • Sucht ihr einen einzelnen Fortbildungstag oder ein weiterführendes Projekt?

Inhouse

Fortbildungen können direkt für das Team einer Einrichtung geplant und auf dessen Arbeitsalltag abgestimmt werden.

Themenschwerpunkt

Resilienz oder Mobbingprävention können einzeln betrachtet oder sinnvoll miteinander verbunden werden.

Weiterführende Projekte

Wenn ein einzelner Termin nicht ausreicht, können auch weiterführende Formate und Projekte gemeinsam entwickelt werden.

Gemeinsame Fortbildungen

Einige Formate entwickle und gestalte ich gemeinsam mit Sarah Frey.

Besonders bei Themen, bei denen die Situation der Kinder und gleichzeitig die Belastungen, Grenzen und Handlungsmöglichkeiten der Erwachsenen betrachtet werden sollen, können wir unsere unterschiedlichen Erfahrungen verbinden. Welche Form für eure Einrichtung sinnvoll ist, klären wir im Vorfeld.

Auch wenn ihr noch nicht genau wisst, welches Format passt, könnt ihr euch melden. Eine erste Anfrage verpflichtet euch zu nichts.

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